Dienstag, 23. Februar 2016

Chile 3

Meine Route von Carlos Paz ging immer in Richtung Norden nach Villa de Capillar del Monte, Salta, Jujuyi über die Anden am Paso de Llama nach San Pedro de Atacama.

Dabei traf ich auf Hippies in Capillar del Monte und ging mit ihnen einige tage in die Berge zum Wandern. Wir aßen nur Früchte und genossen das Leben. In Capillar sollen angeblich Ailiens gelandet sein und daher ist der ganze Ort sehr esoterisch.

Von dort aus ging es durch die große Hitze durch den ersten Salar. Die Hitze zwang mich dazu Nachts zu fahren, da es sonst nicht auszuhalten war. Es war immer flach und ging ganz lange geradeaus.

Nach drei tagen in der Hitze beschloss ich dann Bus bis an die Anden zu fahren. Bei einem Gewitterregen fuhr ich dann bis Salta. Die meisten Straßen sind nicht auf den Regen vorbereitet und so stand einfach alles unter Wasser. Doch das bringt hier keinen aus der Ruhe. Mit stoischer Ruhe wird einfach mit Latschen durch den Regen gestapft.

In Salta gab es ein sehr sehenswertes Museum der Hochgebirgsarchaeologie, in dem Mumien aus der Inkazeit zu sehen sind. Trotz ihres Alters sehen sie aus wie gestern entschlafen. Die Menschen Opfer hatten eine lange Geschichte bei den Inkas. Dabei wurde ein Mensch geopfert, der aber für die Inkas nur in die Welt der Geister über ging und weiterhin über das Lebend er Menschen wachte.

Von Salta aus ging es dann durch grüne Wälder bis nach Jujuyi. Danach ging es dann rauf in die Berge und die Wälder verschwanden plötzlich, Kakteen tauchten auf und schließlich hörte jede Vegetation auf und die Atacama Wüste begann. Mit dem Rad kam ich dabei bis auf eine Höhe von 4830 Hm, was mich ganz schön schnaufen ließ. M Omagang kam ich so gerade noch voran und musste oft Pausen einlegen. Nach drei Tagen war ich die Höhe jedoch gewohnt und konnte wieder Fahrradfahren.

In der Wüste war es sehr einsam und wunderschön still. Die Nächte waren entgegen der Vorhersage mit 3 Grad kalt aber nicht eiskalt, während ich tagsüber gut mit kurzer Hose fahren konnte. Erstaunlicherweise kam ich dann auf über 4000m auch noch in ein Gewitter, welches ich in einem Betonrohr aussaß.

Die Abfahrt von den Anden runter in die Oasenstadt San Pedro de Atacama war dann einfach nur spektakulär. Auf 40km ging es 2000 Hm hinunter fast ohne Kurven. Dabei stieg die Temperatur von 20 Grad mit kaltem Wind auf 39 Grad im Schatten an.

Ab morgen geht es dann wieder rauf in die Berge nach Boliven.

My tour from Carlos Paz went up north to Villa de Capillar del Monte, Salta, Jujuy over the Andes at Paso de Llama to San Pedro de Atacama.

I met hippies in Capillar del Monte and went with them a few days into the mountains for hiking. We only ate fruits and enjoyed the life. In Capillar landed ailiens one day and therefore the whole place is very esoteric.

From there I went through the intense heat through the first salt lake. The heat forced me to drive at night because it was otherwise unbearable. It was always flat and went straight for very long.

After three days in the heat, I decided to take bus up to the Andes. In a thunderstorm, I drove up to Salta. Most roads are not prepared for the rain and so everything was all under water. But that brings here not from the rest. Everybody trudged with great calm through the rain.

In Salta, there was a very interesting museum of high mountain arqueology where mummies can be seen from the Inca period. Despite their age, they look like asleep yesterday. The human sacrifice had a long history with the Incas. A life was sacrificed, but for the Incas the life only went in the world of spirits and continue through the live he awoke people.

From Salta I went through green forests to Jujuyi. Then we went up to the mountains and the forests disappeared suddenly, cacti appeared and finally any vegetation stopped and the Atacama Desert began. With the bike I came here to an altitude of 4830 Hm, what made me breathe heavil. In my granny gear I cyceled slowly and often had to take breaks. After three days, however, I was used to the hight and was cycling again.

In the desert, it was very lonely and beautifully quiet. The nights were contrary to the forecasts, with 3 degrees cold but not freezing while I could daytime well go with shorts. Amazingly, I came to over 4000m even in a storm, which I survived in a concrete pipe.

The descent of the Andes down to the oasis town of San Pedro de Atacama was then just spectacular. At 40km I went downhill for more than 2000 Hm without curves. The temperature of 20 degrees with ccold winds rose to 39 degrees in the shade.

From tomorrow it goes back up into the mountains to Bolivia.
Es wird indianischer, it is getting more indian

Atacama Dessert

Falmingos

Paso Llama

Hippies on tour

Lamas

Ailiens at Capillar del Monte

Dienstag, 2. Februar 2016

Argentinien 3

Nun habe ich es in einer Woche von Ushiaia bis rauf nach Cordoba geschafft. Es ging immer entlang der Route 3.

Dabei sah ich auf einer Entfernung von über 3000 Km eigentlich nur Pampa. Ich bin sehr froh diese Strecke rasch per Anhalter und nicht in einem Monat mit dem Rad zurück gelegt zu haben. Es änderte sich kaum etwas außer, dass die Temperatur beständig anstieg. Während ich beim Start noch Schneeregen und 2 Grad hatte waren es nach 2 Tagen bereits 15 Grad und nun hier im Norden Argentiniens bis an die 40 Grad. Das ist dann schon fast zu viel zum Radfahren.

Da die Lastwagen hier durch das ganze Land fahren ist es gar nicht so schwierig über eine große Entfernung mitgenommen zu werden. Am einfachsten geht es, wenn man die LKW Fahrer direkt an den Tankstellen anquatscht. Meine längste Etappe war über 2000 Km in 2,5 Tagen mit einem Trucker.

Die Trucker haben hier keinerlei Zeitvorgaben. Wenn sie müde sind schlafen sie und ansonsten fahren sie. Pausen machen sie dabei nach Gefühl. Meist essen sie spät am Abend und gehen dann schlafen. Den Rest des Tages trinken sie nur Mate. Diese Art der Ernährung ist ganz anders als die Ernährung eines Radlers, der alle Paar Stunden etwas ist.

Unterwegs schlief ich im Anhänger oder wurde von Leuten eingeladen. Eine Nacht verbrachte ich mit Hippies in einem zum Camper umgebauten Bus aus den 60ern. Das war cool.

In Cordoba laufen viele Männer mit nacktem Oberkörper herum und die Frauen tragen kurze Kleider oder Hotpants. So lässt sich die Hitze etwas abmildern. Zwischen 12 und 5 ist Siesta in der sich alle ausruhen und alles geschlossen ist. Dafür sind die Menschen oft bis in den frühen Morgen hinein wach.

Sogar Babys sind bis in den frühen Morgen hinein immer mit dabei. Überhaupt sind die Menschen hier viel offener gegenüber Babys und Kindern. Sie sind einfach immer mit dabei und lärmen herum. Gesäugt und gewickelt wird auch überall. Sogar bei Konzerten sind die Kinder auf dem Arm der Mutter bis in den frühen Morgen hinein mit dabei.

An einem Abend war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen. Dabei trafen sich alle in einem Restaurant und es wurde unglaublich viel gegessen. Am Ende wurden die Kosten durch die Anzahl der Gäste geteilt und jeder zahlte seinen Anteil. Es gab Rindfleisch als Wurst oder am Stück, gebackene Aubergine, Oliven, Brot und Knoblauchbutter und als Nachtisch eine Torte mit Dulce de Leche Creme.

An ein Paar Tagen versuchte ich Kuchen in der Straße zu verkaufen, doch der Erfolg war durch die große Konkurrenz nicht sehr groß. Daher arbeite ich weiterhin nicht sondern genieße nur meine Reise.

Nun geht es über Nebenstraßen bis zum trockensten Ort der Welt über den höchsten Pass Südamerikas in die Atacama Wüste.


Now I hitchhiked from Ushuaia to Cordoba always along the Ruta 3 over Rio Gallegos, Bahia Blanca always through the Pampa over 3000km.

I am very glad to have hitchhiked this road and not cyceled in a month. There was almost no change except from the temperature which rosed constantly. In Ushuaia there were only 2 degrees, after 2 days already 15 degrees and now here in northern Argentina up to 40 degrees. That is almost too much for cycling.

As the trucks drive over all Argentinia it is not too difficult to hitch a ride. The easiest way is to ask the drivers directly at the fuel stations. My longest ride was more than 2000 km in 2,5 day in a row with one friendly truck driver.

The tuck driver have no time limit here. If they are tired they sleep and otherwise they drive. Their breaks they do whenver they feel like it. Mostly they eat late in the evening and then go to sleep. The rest of the day they only drink Mate. This type of diet is very different from the diet of a cyclist who eat couple of hours.

On the way I was sleeping in the trailer or was invited by people. One night I spent with hippies in a bus from the 60ies converted into a camper. That was cool.

In Cordoba many men running around shirtless and the women wear short dresses or hotpants. This helps them to survive in the hear. Between 12 and 5 there is the siesta and everybody rests and everything is closed. People life during night time often till early morning.

Even babies are up till the early morning hours. Generally the people are much more open to babies and children. They are simply always there and make noise around. They are suckled and wound everywhere. Even at concerts, the children are on the arm of the mother until early morning.

One evening I was invited to a birthday party. They all met in a restaurant and it was an incredible amount eaten. At the end, costs were divided by the number of guests and everyone paid his share. There was beef as sausage, in piece, baked eggplant, olives, bread and garlic butter and for dessert a cake with dulce de leche cream.

On a couple of days I tried to sell cake in the street, but the success was not very big due to the big competition. So I still do not work but just enjoying my trip.

Now it goes on back roads to the driest place in the world over the highest pass in South America into the Atacama Desert.

Aussicht aus dem Truck, View from the truck

Concert

Concert 2

Hinweise an Radfahrer, Advices for cyclists

Kuchenverkauf, selling cakes

Ausflug in die Sierra bei Cordoba, Tour into the Sierra by Cordoba

Misslungene Haarschneideaktion, bad haircut

2000km Hike

Donnerstag, 14. Januar 2016

Patagonia1: Chile/Argentinien

Nach einer ganzen Weile komme ich nun einmal wieder zum Schreiben, da die Internetverbindung in Patagonien leider oft sehr schlecht war.
Meine Route von Villa O Higgins führte über die abenteuerlich Grenze nach El Chalten, von dort nach El Calafate, Torres de Paine, Puerto Natales nach Punta Arenas und mit der Fähre nach Porvenir. Von dort über die Grenze nach San Sebastian, Rio Grande und schließlich bis nach Ushuaia.

Bei der Fährfahrt von Villa O Higgins waren auf dem Schiff unglaubliche 15 Radfahrer und weitere 30 Rucksackreisende. Unter ihnen befanden sich unter anderem auch 2 Franzosen und ein Deutscher, die mich auf eine Wanderung durch die Wildnis zu einem Gletscher einluden. Als erstes mussten wir uns dafür bei der Polizei als Expedition registrieren. Das war schon aufregend. Bei strömenden Regen ging es dann zunächst einen schlammigen Pfad entlang, der rasch nur noch eine Spur war und sich schließlich ganz verlor. So mussten wir uns also durch das Dickicht entlang von Tierspuren bewegen. Als Orientierung diente dabei ein großer See, an dem wir immer entlang mussten. Belohnt wurden wir dann nach 3 Tagen mit einem halben Tag ganz alleine am großartigen Gletscher. Noch am Abend mussten wir leider den Rückweg antreten wegen dem starken Wind, der ein zelten unmöglich machte.

Weihnachten verbrachten wir dann auf einer weiteren Wanderung, die jedoch kurz vor einem Pass wegen starkem Schneefall endete. So waren wir für 2 Tage eingeschneit und beschlossen dann wieder abzusteigen. Es war trotzdem ein sehr gemütliches Weihnachten.

Silvester feierten wir an einem See mit Blick auf ein Bergmassiv und mit einem Glas Champagner um Mitternacht. Sehr stilvoll. Am nächsten Tag ging es wieder in die Berge zum Wandern. Doch leider war der Wind so stark, dass wir kaum voran kamen.

Am Tage darauf wanderte ich im Parque Nacional Torres de Paine. Angeblich eine der spektakulärsten Regionen zum Wandern. Doch leider wissen es zu viele, so dass es statt eine Wanderung durch stille Berge eher an eine Wanderung im Stadtpark erinnerte. Alle 50m grüßte ein Wanderer.

Auf Feuerland lernte ich den wirklichen Wind kennen. Da meist alles flach und baumlos ist wird der Wind durch nichts gebremst. Bei günstiger Windrichtung kann man mit Leichtigkeit mit 35 KmH eine Schotterstraße entlang rollen, bei Gegenwind stirbt man hingegen bei 5 KmH und ist froh, einen windgeschützten Ort zu finden. Dieses kann schwer zu finden sein und kann ein einzelner Baum, eine verfallene Hütte oder bestenfalls eine Bushaltestelle sein. Diese sind sehr massiv gebaut und oft eher eine Schutzhütte als eine einfache Haltestelle.

Hier in Ushuaia fuhr ich heute bis ganz ans Ende der Straßen nach Süden bis zu einem Schild mit der Aufschrift Alaska 17 848 Km. Dort ganz am Ende der Straßen war ich im größten Touristentrubel seit langem, da am selben Tage ein großes Kreuzfahrtschiff anlegte, welche alle Passagiere zur selben Stelle transportierte. Die Touristen stiegen aus den Bussen aus, machten ein Foto und fuhren wieder von dannen.

Im Hochsommer erlebte ich heute einen Tag mit Schneefall bei 2 Grad. Gestern war es mit 10 Grad, wenig Wind und Sonnenschein ein sehr schöner Tag. Man muss hier halt bescheiden sein. Von Wind redet man hier erst bei Windgeschwindigkeiten über 60 KmH.

Ab morgen geht es nun wieder nach Norden ins Warme.





English: 

After a while I have the first good internet connection in Patagonia which was often very bad.
My tour from Villa O Higgins led me over the adventurous border to El Chalten, and from there to El Calafate, Torres de Paine, Puerto Natales to Punta Arenas and by ferry to Porvenir. From there across Tierra de Fuego to the border at San Sebastian, than Rio Grande and finally to Ushuaia.

During the ferry ride from Villa O Higgins there were incredibly 15 cyclists and 30 other backpackers on the boat. Among them were 2 Frenchmen and a German, who invited me on to a hike through the wilderness to a glacier. To do this we had to register as an expedition at the police station. That was exciting. In the pouring rain we started along a muddy path, which became a trace and finally got completely lost. So we had to make our way through the thicket along animal tracks. Orientation gave us a large lake along which we had to go. The reward was a stunning view to the glacier after 3 long days of hiking. During the late evening we had to start going back because of the strong wind.

Christmas we spent on another hike, but shortly before a pass we were stuck in heavy snowfall. We were snowed in for 2 days and then decided to descend again. It was still a very cozy Christmas.

New Year, we celebrated at a lake overlooking a mountain range and drunk champagne at midnight. Very cool. The next day we went back to the mountains for hiking. Unfortunately, the wind was so strong that we got very little progress.

The next day I wandered in Parque Nacional Torres de Paine which is said to be one of the most spectacular regions for hiking. But unfortunately this is known by too many hikers, so that it turn out to be more like a walk in the city park instead of a hike in the silent of a mountain.

In Tierra del Fuego, I got to know the real wind. Because it is mostly flat and treeless the wind is slowed down by nothing. With a favorable wind direction you can easily roll along with 35 KmH on a gravel road, but you die with a headwind, when 5 KmH is a big efferot and you will be happy to find a sheltered place. These are hard to find. It may be a single tree, a ruined hut, or at best a bus stop. These are built very solid and more of a refuge than a simple stop.

Here Ushuaia I went today to the very end of the road going southwards where there is a sign indicating for Alaska in 17,848 km. But even there at the very end of the road I was in the biggest tourist crowd I have seen for a while, because a cruise ship arrived at the same day and all the passengers were going to the same place. They just stepped out of the bus took a picture and left again.

In midsummer I experienced today a day with snowfall at 2 degrees. Yesterday there was little wind and sunshine at 10 degree was said to be a very nice day. You have to be mdest here. From wind you talk here only at wind speeds above 60 KmH.

From tomorrow I will go north again into the warmth.
Glacier Villa o Higgins 

Newyear sunrise

Worlds end

Pampa 

Königspinguine, King Penguine

Sicht auf den Mount Fizz Roy, View to the mountain Fizz Roy

20.000 Km by bike

Mountain in the early morning 

Wind at Tierra de Fuego

White christmas

Montag, 14. Dezember 2015

Chile 2

Meine Route von Cuhiayipi führte weiter in den Süden auf der Careterra Austra. bis Villa o Higgins.

Die Landschaft wurde zunehmend einsamer, die Dörfer weiter auseinander und kleiner. Die Lebensmittelpreise stiegen wegen den langen Entfernungen auch weiter an. Die Bergspitzen sind nun alle schneebedeckt. Bei den jetzigen Temperaturen von 10-20 Grad und 14 Stunden Sonnenschein kann man sich gar nicht vorstellen, wie es hier bei Minus 20 Grad und 7 Stunden Licht ist.

Die Dörfer sind hier so klein, dass sich alle Bewohner kennen und die Gegenden sind so abgelegen, dass man zusammenhalten muss. Hier in Tortel streitet man sich höchstens einmal über Hunde, die Hühner auffressen. Dann wird eine Entschädigung gezahlt und die Welt ist wieder im Lot.

Tortel wurde vor 50 Jahren als Holzfällersiedlung am Ende eines Fjordes gebaut. Statt Straßen gibt es hier ein Netz von Holzstegen, vielen Treppen und das ganze Dorf ist aus Holz gebaut. Durch den Holzexport wurde nur der Großhändler reich und die Dörfler schufteten für kleines Geld. Heute wird immer noch Holz geschlagen, vor allem aber ein nachhaltiger Tourismus aufgebaut.

Teilweise kann man noch waschechte Gauchos bei der Arbeit mit Pferd und Hund sehen. Außer einem mürrischen Hallo kommt ihnen kaum ein Wort über die Lippen. Es sind eben Arbeiter und keine Schwatzer. Ihr Leben führen sie am liebsten im Sattel.

Hier auf der Carterra sind viele Fernradler aus aller Welt unterwegs. Teilweise traf ich 5 andere Radler an einem Tag. Teilweise grüßt man sich nur, jedoch hält man meist an und schnackt etwas miteinander, erfährt die neusten Straßengeschichten und manches mehr.

Von Villa o Higgins geht es nur per Fähre weiter, woran sich eine Wanderung und eine abermalige Fähre anschließt, ehe man in Argentinien wieder auf eine Straße trifft. Ein sehr besonderer Grenzübergang.

Nun geht es zu den berühmten Nationalparks Patagoniens.




English:

My way from Cuhiayipi led further south on the Careterra Austra. to Villa O'Higgins.

The landscape became increasingly lonely, the villages futher apart and smaller. Food prices went up because of the long distances. The mountain peaks are now all covered with snow. With the current temperatures of 10-20 degrees and 14 hours of sunshine you can not imagine how tough the life is here with minus 20 degrees and 7 hours of light in winter times.

The villages here are so small that know all the inhabitants and the places are so remote that you have to stick together. In a small village named Tortel you onl argue about dogs that eats chickens. Then a compensation will be paid and the world is back on track.

Tortel was built 50 years ago as a lumberjack settlement at the end of a fjord. Instead of streets there is a network of wooden walkways, many stairs and almost everything is built of wood. Only the wholesalers grew rich through the export of timbe whereas the vilagers worked hard for little money. Today wood but especially sustainable tourism is the bigest source of income.

Still you can see truly Gauchos at work with horse and dog. Apart from a grumpy “Hello, como estas.” hardly a word come about their lips. There are just workers and not talkers. Their life is best in the saddle.

Here on the remote careterra many cyclists from around the world are on the move. Mostly I met 5 other cyclists on one day. Sometimes you just greet but mostly you stop for a while have some food and a good talk. Through this you get the newest road information and many stories.

To go to Argentinia from Villa o Higgins you have to take a ferry, than hike for about 12 km on a narrow path and than take another ferry. This is without a dout an adventurous boarder crossing.

Now it goes to the famous national parks of Patagonia.
Fahrspaß 1, Happy cycling 

Fahrspaß 2, Happy cycling

Fahrspaß 3, Happy cycling 3

Capillars de Marmol

Eine Höhle aus Marmor im See, A marmor cave in the lake

Kapelle am Wegesrand, Chapel at the the roadside


Kapelle am Wegesrand, Chapel at the roadside


Fußballplatz mit Lamas, Footballground with Lamas

Careterra Feeling

Chile 1


Meine Route von der Grenze bei San Carlos de Bariloche ging über Villa Angusto, durch die chilenische Seenplatte, nach Entre Lagos, Puerto Veras nach Puerto Montt und von dort weiter auf der Careterra Austral der Routa 7 bis nach Cuyuhaipi.

Die chilenische Seenplatte ist eine Mischung aus aktiven, schneebedeckten Vulkanen, Gletscherseen, grünen Wäldern und rauschenden klaren Flüssen. Die Deutschen besiedelten die Region Ende des 18. Jahrhunderts und haben bis heute ihre Spuren in Form von Bier nach deutschem Reinheitsgebot und Kuchen hinterlassen. Beim Kuchen wird dabei zwischen Kuchen, Torten, Streusel und Strudel unterschieden.

In Frutilla konnte man dieses Leben am besten erkunden. Es gibt ein Freilichtmuseum der Deutschen Kolonie, wo man die alten Häuser der ersten Siedler besichtigen kann. Ein Bild vom 25 jährigen Jubiläum der Dorffeuerwehr könnte mit seinen stolzen Uniform und Schnauzer tragenden Männern auch in Deutschland der Vorkriegszeit entstanden sein.

Heute gibt es noch ein Bierfest und ein Kuchenfest. Natürlich auch jede Menge Kramläden für die Touristen. Überhaupt ist dieses Region touristisch sehr gut entwickelt. Viele Hotels, Campingplätze, Zimmer und Apartments stehen zur Verfügung. Ich schlief jedoch meist weiterhin in der Wildnis oder in der Nähe von Bauernhöfen in meinem Zelt.

In Puerto Montt regnet es jedes Jahr 10.000 mm. Damit ist es eine der regenreichsten Städte der Welt. Teilweise regnet es bis zu 2 Monate am Stück. Als ich dort war hatte ich immerhin einen halben Tag lang Sonne. Ich durfte mich also glücklich schätzen.

Von dort ging es auf die Routa 7 auch Careterra Austral genannt. Eine Straße, die entlang der Andenkette über 1300 km bis in den Süden Chiles führt. Die Straße führt durch regenreiches, bergiges Gelände und der Bau beanspruchte Jahre. Das letzte Teilstück bis Villa O Higgins wurde erst 1999 eröffnet. Davor war die Region nur über eine der wenigen Fährschiffe erreichbar.

Auf einer Fähre traf ich einen Italiener und einen Kanadier mit denen ich nun für einige Zeit weiter radle. Jeden Tag trifft man auf dieser Route Motorradfahrer und andere Radreisende, die entweder in den Süden oder nach Norden fahren. Nach der langen Soloreise in Afrika ist es eine nette Abwechslung.

Bei Puyuhapi schauten wir uns einen Hängegletscher an und hatten sogar das Glück ihn kalben zu sehen. Dieses Knacken des Eises, das Herabstürzen der Eisbrocken mit einem dumpfen Grollen und der Aufprall mit einem tiefem Knall, werde ich nie vergessen. Beim Abstieg entdeckten wir eine öffentliche Toilette, die als besonderen Luxus auch noch Duschen hatte und von uns ausgiebig genutzt wurde.

In Chile gibt es auch immer wieder städtische Campingplätze, die mit einer Toilette, kalten Dusche teilweise einer einfachen Hütte ausgestattet sind und obendrein noch kostenlos sind. Bei den hohen Kosten in Chile ist es eine gute Möglichkeit die Kosten etwas zu senken.

Chile ist inzwischen der zweit größte Lachsproduzent der Welt. In vielen Fjorden sind große, schwimmende Käfige mit den Lachsen. LKWs mit Junglachsen verkehren durch das ganze Land. Die Lachse werden 1,5 Jahre gemästet und dann vor allem in die USA und nach Japan verkauft. Neben dem Tourismus und dem Bergbau ist es eine wichtige Einnahmequelle des Landes. Bis zum Jahr 2020 will Chile so sein Ziel ein Land der Ersten Welt zu sein erreichen.
Ich selbst erwarb einen halben Lachs und briet ihn mir zum Abendessen.

Nun geht es weiter in den Süden.
English:

My way from the border near San Carlos de Bariloche went over Villa Angusto, through the Chilean Lake District with Entre Lagos, Puerto Veras till Puerto Montt, and from there I continued on the Routa 7 also known as Careterra Australl in directin south till Cuyuhaipi.

The Chilean Lake District is a mix of active, snow-capped volcanoes, glacial lakes, green forests and clear rivers. The Germans colonized the region late 18th century and until today left their footprints in the form of beerbrewed in the way of German Purity Law and cakes. Here there are different tipes: There are cake, pies, crumbles and swirls.

Frutila is a small village and a good example of a German colony. There is an open air museum, where you can visit the old houses of the first settlers. An image from the 25 th anniversary of the fire fighters with his proud bearing uniform and beard stile men could have also been taken in prewar Germany.

In summer you can visit a beer festival and a cake day and of course many stores for tourists, because this region is very well developed in tourism. Many hotels, camping sites, rooms and apartments are available. Because the prices are also well developed I mostly slept in the wilderness or in the vicinity of farms in my tent.

In Puerto Montt it rains over 10,000 mm per year. It is thus one of the wettest cities in the world. Sometimes it rains in a row for two month. When I was lucky there with my half day of sunshine.

In Puero Montt the famous Careterra Austral starts. A road that leads along the Andes more than 1300 km to the south of Chile. The road passes through the rain-rich, mountainous terrain and the construction claimed years. The last section to Villa O Higgins was opened 1999. Before that, the region was only accessible by boat or air.

On a ferry, I met an Italian and a Canadian with whom I cycled for some time. On this road you meet every day motorcyclists and other cyclists who drive either to the south or north. After a long solo journey in Africa, it is a nice change.

In Puyuhapi we looked at a hanging glacier and had even the luck to see him calve. I will never forget this cracking of the ice, the ice blocks crashing down the with a dull rumble and the impact with a deep crack. On the way down we saw a public toilet, as the luxury even had showers and was used extensively by us.

In Chile there are also always urban campsites, some of which are equipped with a toilet, cold shower and simple huts and best of all they are for free. At the high costs in Chile, it is a good way to reduce the cost somehow.

Chile has become the second largest salmon producer in the world. In many fjords are large, floating cages with salmon. Trucks with young salmon run through the whole country. The salmon are fattened 1.5 years then sold mainly in the US and Japan. Besides tourism and the mining industry is an important source of revenue. By 2020, Chile will thus achieve its goal to be a first world country. I even bought a half salmon and roasted it to me for dinner.

Now it goes to the south.
Dorfkirche komplett aus Holz, Chruch made of wood

Kalbender Gletscher, calving glacier

Lachsfarm, Salmon farm

Landschaft mit Brücke, Landscape with bridge

Fähre, Ferry 

Kuchen

alter Mähdräscher

Kuchen

Deutsches Kochbuch,

Chile

Mittwoch, 25. November 2015

Argentinien1

Meine Reise von Buenos Aires ging mit dem Zug bis Bahia Blanca, dann per Anhalter weiter nach San Carlos de Bariloche und von dort mit dem Rad weiter über Villa Angostura nach Chile.

Buenos Aires ist wahrlich die Stadt der Kunst und des Tangos. Im Stadtviertel San Tolemo sieht man vor fast allen Bars Tangotänzer die anmutig die Beine schwingen. Im Stadtteil Boka sind die Häuser bunt angemalt und die Kunsthändler überfallen einen geradezu. Überall wimmelt es von Touristen.

Da der Argentinische Peso offiziell an den Dollar gekoppelt ist in der Praxis aber viel weniger wert ist, tauscht man das Geld entgegen der sonst üblichen Gepflogenheiten in der Straße in möglichst großen Scheinen. Es gibt dazu einen eigenen Wechselkurs den Dollar Blue. Um möglichst nah an diesen Kurs heran zu kommen schlendert man durch die Calle Florida und fragt die dort herumstehenden Geldwechsler nach ihren Kursen. Nach einigen Nachfragen entscheidet man sich für einen und geht mit ihm durch wimmelnde Gassen zu einem kleinen Laden oder Marktstand, wo man dann das Geld wechselt. Der Geldwechsler zückt ein dickes Bündel Scheine aus der Hosentasche und man selbst macht dasselbe. Wichtig ist noch das Geld zu zählen und auf Falschgeld zu kontrollieren.

Fußball wird ganz groß geschrieben. Im Viertel La Boca sah man noch Bildes des größten Spielers des Clubs Diego Maradonna. In allen Parks wird auch Fußball gespielt. Das Spiel Argentinien gegen Brasilien musste jedoch wegen eines Starkregens abgesagt werden.

Die Zugfahrt war mit einem uralten, rappeligen Zug auf ausgefahrenen Gleisen, jedoch verhältnismäßig Pünktlich. Es ging mit einer halben Stunde Verspätung los und mit 1,5 Stunden Verspätung kamen wir an. Der Preis war mit 200 Peso für mich und das Rad für eine Fahrt von 600 Km unschlagbar günstig.

Von Bahia Blanca versuchte ich mich dann als Anhalter und wurde meist rasch mitgenommen. Das Rad wurde immer irgendwo auf dem Fahrzeug befestigt. Mit den Truckern, die nahezu alle Güter durch das Land transportieren, konnte ich bis zu 500 Km mitfahren. So rauschte die endlos flache Pampa rasch an mir vorbei.

In San Carlos de Bariloche sah ich dann die ersten schneebedeckten Gipfel der Anden. Dazu gab es kristallklare Bergseen und grüne Wälder. Da schwang ich mich gerne wieder auf das Rad. Meinen ersten Andenpass passierte ich bei 1346 Hm üNN also noch verhältnismäßig flach.

Am letzten Sonntag gewann der wirtschaftsliberale Kandidat Murci die Präsidentschaftswahlen in Argentinien. Er versprach große Reformen und ein aufstrebendes Leben in Argentinien zusammen mit einem großen Sozialstaat. Mal sehen was aus diesen Versprächen wird. Der Wahlkampf endete zwei Tage vor den Wahlen. Die beiden Tage bis zur Wahl sollten zum Nachdenken dienen. Viel wurde auch mit Grafitti in den Straßen gearbeitet.

Nun geht es weiter auf der Careterra Austral in den Süden Chiles.


English: 

My trip from Buenos Aires went by train to Bahia Blanca, then by hitchhiking to San Carlos de Bariloche and from there by bike again through Villa Angostura to Chile.

Buenos Aires is truly the city of art and tango. In the district of San Tolemo there are almost at all bars tango dancers gracefully swinging their legs. In Boka district the houses are colorfully painted and art dealers tried to sell their things. Everywhere terhe were tourists.

Since the Argentine peso is officially pegged to the dollar but in practice is worth much less, everyone swap their money in the street in large bills. Theri is even an unofficial exchange rate the dollar blue. To get as close as possible to this course you walk through the Calle Florida and ask a bnch of moneychangers for their rates. Than you shoose one and go with him through teeming streets to a small shop or market stall where the moneychangers pulls out a big amount of bills out of his pocket and you do the same. The important thing is to count the money and check it for fake money.

Football is a big thing. In the district of La Boca you might still see pictures of Diego Maradonna, the biggest player of the club. In all parks and football is played. The match between Argentina and Brazil, however, had to be canceled due to a heavy rainfall.

The train ride was in a very old, noisy train in a rut railway but relatively on time. It started with half an hour delay and with just 1.5 hour delay arrived. The unbeatable price was 200 pesos for me and the bike for a ride of 600 Km.

From Bahia Blanca I tried to hitchhike and was mostly taken quickly. The bike was always attached anywhere on the vehicle. With the truckers who transport almost all goods across the country, I could manage a ride up to 500 km. Thus, the endless flat Pampa swept quickly past me.

In San Carlos de Bariloche I saw the first snow-capped peaks of the Andes. In addition there was crystal clear mountain lakes and green forest. So I enjoyed to ride the bike again. My first Andean pass had only 1346 Hm.

On the last Sunday of the liberal candidate Murci won the presidential election in Argentina. He promised major reforms and a thriving life in Argentina along with a large welfare state. Let's see what becomes truth of these. The election campaign ended two days before the elections. The two days until the election should serve to reflect. Much has also worked with graffiti in the streets.

Now I continue on the Careterra Austral to the south of Chile.


Ein Schrein am Wegesrand mit Getränken für das die Geister des Jenseits, a Shirine with drinks for gohst of the afterlife

The Anden

Diego Maradonna

Überall Busse, Busses

At top of the Anden 

Freitag, 13. November 2015

Uruguay

Meine Route von ging von der Grenze Uruguays bei Chui erst einmal an den Strand bei Barra de Chui, dann immer entlang der Küste über Punta Diabolo, Punta de Este bis zur Hauptstadt Montevideo und von dort bis zur Fähre nach Buenos Aires in Colonia.

Nach Chui kamen sehr viele Uruguayer zum einkaufen, da die Lebensmittelpreise in Brasilien um bis zu ½ günstiger waren. Chui besteht deshalb fast nur aus kleinen Läden, die vor allem große Produktpackungen anbieten. Während der Mittagspause in Chui kam auf einmal ein anderer Tourenradler auf mich zu und stellte sich vor. Er fuhr mit zwei weiteren Kollegen ebenfalls nach Süden und so entschieden wir uns gemeinsam auf den Weg zu machen.

Die Grenze war mal wieder völlig problemlos und als Deutscher hat man auch keine Visakosten. Kurz hinter der Grenze ging es an den Strand. Die Menschen in dem kleinen Dorf waren mit unsere Idee „wild“ im Dorf zu campen völlig einverstanden und so machten wir uns einen sehr gemütlichen Abend.

In Uruguay geht man kaum einmal ohne seine Bombilla (Matetrinkbecher) und Thermo (Thermoskanne) vor die Türe. Ganz gemütlich sieht man Paare durch den Park schlendern und abwechselnd Mate schlürfen. An jeder Tankstelle gab es heißes Wasser zum füllen der Thermo.

Uruguay hat auch eine sehr entspannte Arbeitsmoral. Wenn man genug gearbeitet hat, dann arbeitet man auch nicht weiter. Was dieses Genug bedeutet ist bei jedem Ansichtssache. Eine Matepause muss hingegen immer drin sein.

Die Legalisierung des Marihuanas 2013 hat die Arbeitsmoral mit Sicherheit noch gesenkt. Fast in jedem Garten sieht man die eine oder andere Pflanze wachsen und Joints werden überall geraucht. Es ist sogar mehr verbreitet als Alkohol.

In Cabo Polonio erreichte ich ein wirklich abgeschiedenes Dorf voller Reisender, Aussteiger und Hippies hinter 8 km Sanddünen. Dort gab es weder Strom noch fließend Wasser und man lebte in Ruhe mit der Natur. Fast alle Häuser des Ortes waren bunt bemalt und hinter dem Leuchtturm war eine Seelöwen Kolonie. Kurzum ein lohnender Ort. Das Fahrrad konnte ich zum Glück am Eingang zu den Sanddünen abstellen und musste es nicht durch den losen Sand schieben.

In Punta de Este war dann das genaue Gegenteil. Strand und Partyleben der obersten 10.000. Ein teures Edelrestaurant stand neben dem anderen und die Hotelhochhochhäuser waren endlos. Der Hafen war voller Jachten aus aller Welt und überall sah man die neueste Mode. Als Radreisender verließ ich solch eine Stadt schnell wieder.

In Montevideo kann man den Scharm alter Zeiten noch immer in einer der vielen Gassen erleben. Dort gibt es Trödel aus Großvaters Zeiten und die alten reich verzierten Steinhäuser erinnern an vergangen wohlhabende Zeiten. Uruguay war durch seine Rinderherden einmal eines der reichsten Länder der Erde. Auf die Fußball WM 1930 ist man noch immer stolz.

Mit meinem Gastgeber zusammen machten wir uns eines Abends auf zu einem Tangotanzen in der Stadt. Dort wurde auf einem Platz einfach eine Box aufgestellt und Tangomusik von 20:00 bis 24:00 gespielt. Zahlreiche Einheimische kamen und tanzten auf der Straße im Rhythmus des Tangos. Tango wird in Uruguay eher von Menschen ab 25 getanzt.

Im Westen der Hauptstadt gibt es eine Deutsche Kolonie, die von Methodisten aus Westpreußen 1948 gegründet wurde. Dort spricht man bis heute ausgezeichnetes Deutsch und die Farmen sind sehr gut gepflegt. Sogar der Rasen im Dorf ist akkurat geschnitten. 20Km weiter gibt es dann eine Schweizer Kolonie, in der man ausgezeichneten Käse essen konnte.

Colonia umwarb mich mit den zahlreichen Gassen aus spanischer oder sogar portugiesischer Zeit. Die Stadt hat eine wunderschöne Kollektion von Oldtimern, die sich mit den Steinhäusern, den gepflasterten Gasse und der Schein der Laternen zu einer perfekten Stadt um die Jahrhundertwende zusammenfügt.

Buenos Aires ist jetzt wieder eine richtige Metrpole, in der es sehr viel Kunst, Theater und Mueseen gibt. Bei dem Besuch in der Nationalgallerie viel allerdings der Stroma aus und man wurde umgehend aus dem Museum geschmissen.

Bald geht es nun auf nach Patagonien.



Uruguay:

My route went from the border with Uruguay Chui direct to the beach at Barra de Chui, then always along the coast over Punta Diabolo, Punta de Este to the capital Montevideo and from there to the ferry to Buenos Aires in Colonia.

In Chui there were a lot of Uruguayans for shopping, because food prices in Brazil were up to ½ cheaper. Chui therefore has almost only small shops offering large product packages. Suddenly during the lunch break in Chui appeared another touring cyclists and introduced himself. He went with two other colleagues also to the south, and so we decided to share the road for some km.

The border was once again without any problems and me as a German also had no visa costs. Just across the border we went to the beach. The people of the small village were absolutely fine with our idea to camp inside the village and so we had a very pleasant evening.

In Uruguay it is absolutely common to leave your home with a Bombilla (Mate cup) and Thermo (thermos). Often you can see couples strolling through the park taking turns in sipping Mate. At each fuel station there was hot water to refill the thermos.

Uruguay also has a very relaxed work ethic. If you have worked enough, then you just stop working. What this enough means differs with every opinion. A Mate break, however, must always be possible.

The legalization of marijuana in 2013,has lowered the work ethic for sure. Almost every garden contains one or more plants and joints are smoked everywhere. It is even more common than alcohol.

In Cabo Polonio I reached a truly isolated village full of travelers, dropouts and hippies behind 8 km sand dunes. There was no electricity or running water, and they lived in peace with nature and the stars. Almost all houses there were painted in bright colors and behind the lighthouse was a sea lion colony. In short, a very rewarding place. Luckily I could leave the bike at the entrance to the dunes so that I needen`t push it through the sand.

In Punta de Este then was the exact opposite. Just beach and party life of the top 10,000. An expensive noble restaurant stood next to the other and the hotel skyscrapers were endless. The harbor was full of yachts from around the world and everywhere you could see the latest fashions. As a long distance cyclist I left such a city soon.

In Montevideo the charm of ancient times experience can be seen in one of the many sidestreets. There is junk from grandfather's time and the old ornate stone houses reminiscent of past affluent times. Uruguay once one of the richest countrys in the world thanks to its cattle herds and still proud of the World Cup 1930.

A host and me went together to an evening dance of tango in the street. There was just a speaker on a place easily set up and played tango music from 20:00 to 24:00. Many locals came and danced in the street to the rhythm of tango. Tango is danced in Uruguay only by people over 25.

In the West of Montevideo there is a German colony, which was founded by Methodists from West Prussia 1948. There they still speak excellent German and the farms are very well maintained. Even the lawn in the village is cut accurately. 20Km eastwards there is then a Swiss colony in which you could eat excellent cheese.

Colonia courted me with the numerous alleyways of Spanish or even Portuguese time. The city has a beautiful collection of vintage cars, which fits together with the stone houses, the cobblestone alley and the glow of lanterns on a perfect city around the turn of the century.

Buenos Aires is now again a proper metropolitan city, where there is a lot of art, theater and museums. During a visit of the National Gallery was a power cut and therefore all visitors were thrown out of the museum.

Soon I am heading to Patagonia.


Heißwasser für den Matetee, Hot water for Mate

Dinos im Naturkundemuseum BA, Dinos in BA

Bei einem Couchsurfer, at a couchsurfers home

In Colonia

weitgereistes Buch, a truely traveller book

die Mitfahrer, other cyclists

Nueva Helvetica

Punta de Este

Cabo Polonio

Käfer in Montevideo, Vintage cars